Wer Patienten-Steuerung will, setzt auf die HZV!
Die ambulante Versorgung soll reformiert werden – die Hausärztinnen- und Hausärzteverbände in NRW liefern wichtige Impulse und haben passende Konzepte
Unna/Köln, 3. März 2026. Das NRW-Gesundheitsministerium setzt bei der ambulanten Versorgung in Zukunft auf hausärztliche Primärversorgungspraxen. „In dem 15-Punkte-Papier, das das NRWGesundheitsministerium heute vorgestellt hat, bekennt es sich klar zur zentralen Position der hausärztlichen Praxen mit ihren qualifizierten Teams im Gesundheitssystem. Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV), die wir im Hausärztinnen- und Hausärzteverband etabliert haben und bereits seit Jahren erfolgreich vorleben, dient dabei als Vorbild für die geplante Einführung eines verbindlichen Primärarztsystems“, erklären die Vorsitzenden der Hausärztinnen- und Hausärzteverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe, Elke Cremer und Lars Rettstadt. „Wir freuen uns, dass unsere Impulse für eine zukunftssichere Gestaltung der ambulanten Versorgung aufgenommen wurden und unsere zentralen Forderungen in das Gesamtkonzept eingeflossen sind. Etwa, dass die Rolle der Primärversorgungspraxis der hausärztlichen Praxis zukommt“, so Rettstadt. „Hier wird eine strukturierte Ersteinschätzung vorgenommen, hier findet qualitativ hochwertige medizinische Versorgung statt und von hier wird, wenn erforderlich, die Weiterbehandlung in fachärztlichen Praxen koordiniert.“